Dieses Gericht habe ich vor über 10 Jahren bei Tanja in Almaty gegessen. Sie hatte es von der Familie ihres Mannes gelernt, der aus Syrien stammt. Es ist so wunderbar einfach zuzubereiten und schmeckt köstlich. Kurkuma ist in Deutschland zum Teil auch unter dem Namen Gelbwurz bekannt, mittlerweile doch in nahezu jedem Supermarkt-Gewürzregal unter dem Namen Kurkuma anzutreffen.
Zutaten:
ca. 900 g Hähnchen (ganz, oder beliebige Teile)
3-4 Zwiebeln
1 EL Butter
1 EL Kurkuma
Salz, schwarzer Pfeffer
Zubereitung:
Zwiebeln schälen, in Längsstreifen schneiden und damit den Boden eines Kochtopfs bedecken. Die Butter und 1 EL Wasser hinzufügen. Darauf das in portionsgerechte Stücke zerteilte Hähnchen verteilen (da ich kürzlich 2 ganze Hähnchen gekauft und die übrigen Teile schon für andere Gerichte verwendet hatte, kamen in meinen heutigen Topf 2 Schlegel, 4 Flügel und 2 Hälse). Mit Salz, Pfeffer und Kurkuma bestreuen.

Nun den Topf bei mittlerer Hitze auf den Herd stellen und sobald der Inhalt zu kochen beginnt, die Hitze reduzieren und schmoren lassen. Hähnchenteile ab und zu wenden. Nach etwa einer Stunde ist das Hähnchen fertig. Die Fleischgarzeiten nehmen mit dem Alter der Tiere zu, ein konventionelles Hähnchen wird z.T. schon nach einer 3/4 Stunde fertig sein, ein Bauerngockel, der deutlich länger leben durfte, kann auch mal 1,5 Stunden oder länger brauchen.
Als Beilage passt am besten Reis, z. B. Basmati. Bei uns gab es heute Safranreis persischer Art.

