Zebrakuchen

Der Zebrakuchen ist der russisch-sowjetische Verwandte des deutschen Marmorkuchens. Es war der erste Kuchen, den ich als Teenager gebacken habe. Ich liebe neben seinem Geschmack vor allem seine Konsistenz: er ist etwas feucht und dabei trotzdem schön fluffig.
Er kann in jeder erdenklichen Kuchenform gebacken werden, ich kenne ihn aus meiner Kindheit rund und backe ihn auch heutzutage am Liebsten in einer runden Springform.
Die hier genannte Zutatenmenge ist optimal für eine 26 cm Springform. In eine Kastenform sollte nur 2/3 dieser Teigmenge gegeben werden (sonst läuft er wahrscheinlich über).

Zutaten:
200 g weiche Margarine (+ zum Einfetten)
340 g Zucker
4-5 Eier
200 g Schmand
300 g Mehl
1 Päckchen Backpulver
1 EL Kakaopulver

Zubereitung:
Den Herd auf 210°C bei Ober-/Unterhitze (oder 190° bei Umluft) vorheizen. Die Zutaten mit Ausnahme des Kakaopulvers miteinander zu einem Teig verrühren, ob dabei ein Löffel, eine Gabel, ein Schneebesen, ein Handmixer oder eine Küchenmaschine zum Einsatz kommt, bleibt jedem je nach Ausstattung und Gewohnheit selbst überlassen. Am Schluss wird der Teig in zwei Portionen geteilt und einem der beiden das Kakaopulver beigegeben. Es sollten eigentlich zwei gleich große Teigmengen werden. Wer aber die hellen oder die dunklen Anteile des Kuchens lieber mag, kann das Verhältnis auch beliebig ändern.
Eine Springform am Boden mit Backpapier auslegen und innen einfetten. Nun werden die beiden Teigsorten im Wechsel löffelweise in die Mitte der Form gegeben bis der Teig aufgebraucht ist.

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Dann kommt die Form unmittelbar auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Backofens. Möglicherweise ist der Teig zu diesem Zeitpunkt noch als Haufen in der Mitte der Form „stehen geblieben“, vor allem wenn er mittels Handmixer oder Küchenmaschine aufgeschlagen wurde: keine Sorge, er wird in den ersten Minuten im Backofen gut bis an den Rand der Form fließen.
Nach ca 40 Minuten den Kuchen an der dicksten Stelle mit einem Holzspieß anstechen. Wenn nasser Teig am Spieß kleben bleibt, weitere 10 Minuten backen und Test wiederholen. Sobald kein Teig mehr kleben bleibt, den Kuchen aus dem Ofen nehmen. Wer den Rand und Boden etwas knuspriger mag, holt den Kuchen nach etwa 10 Minuten Ruhezeit aus der Backform und lässt ihn auf einem Kuchengitter auskühlen. Ansonsten kann er auch in der Form bleiben.
Vor dem Servieren kann der Kuchen mit Puderzucker bestreut oder mit einem Schokoladenüberzug versehen werden. In der Mitte durchgeschnitten und mit Buttercreme gefüllt wird er zur Zebratorte. Ganz großartig schmeckt er aber auch pur noch warm zu einer Tasse Tee oder Kaffee an einem trüb-kalten Nachmittag.

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guten Appetit!

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