Heinazup – Hühnersuppe

Die Hühnersuppe ist auch wieder eines der Gerichte, das überall auf der Welt in sehr verschiedenen Varianten gekocht wird. Das von mir heute vorgestellte Rezept ist die Hausmacher-Hühnersuppe oder Heinaszup meiner Kindheit. Naturgemäß habe ich es etwas abwandelt: für einen 1- bis 2-Personen-Haushalt wird schon etwas anders gekocht als für eine Großfamilie.
Die Hühnersuppe steht und fällt mit der Brühe. Ich habe über Jahre hinweg Verschiedenes probiert, getestet, gekostet. Es gibt fertige Brühen in Gläsern zu kaufen, zum Teil sogar in Bioqualität. Die haben zum einen meist einen stolzen Preis und sind zum anderen leider mit zu vielen verschiedenen Gewürzen und Zutaten versetzt. Mein Resümee: es kommt nichts an die selbstgekochte Brühe heran. Wer jetzt denkt, Brühe aus einem echten Huhn selbst zu kochen sei nur etwas für Großfamilien, irrt – sie lässt sich gerade für den Kleinsthaushalt gut auf Vorrat kochen und portionsweise einfrieren, so dass sich der Aufwand wirklich lohnt. Mehr dazu bald in einem eigenen Blogbeitrag. Heute geht es um die Suppe.

Zutaten pro Person:
ca. 250 ml Hühnerbrühe
ggf. frische Hähnchenteile, z.B. 1/2 Schlegel
1 Schalotte oder kleine Zwiebel
2-3 schwarze Pfefferkörner
1/4 Lorbeerblatt
1 TL glatte Petersilie
Salz nach Geschmack
ca. 70 g Suppennudeln

20160213-Hühnersuppe-P1050813zu den Nudeln: Am nächsten an die selbstgemachten Nudeln meiner Kindheit kommen Sorten heran, die häufig „Schnittnudeln“ genannt werden. Mein aktueller Favorit sind die 2 mm breiten Nudelnester von Valfleuri: die sind nicht nur geschmacklich top, sie werden im Gegensatz zu den sonst gängigen Supermarktnudeln aus Eiern freilaufender Hühner hergestellt.

Zubereitung:
Die Brühe in einen Topf geben, sie kann dabei noch tiefgefroren sein. Wenn die Suppe mit Fleisch serviert werden soll, dieses hinzufügen sobald die Brühe aufgetaut ist. Aufsteigenden Schaum abschöpfen. Dann alle anderen Zutaten außer die Nudeln hinzufügen. Ich verwende dafür gerne ein Gewürzsäckchen, damit kann ich die Gewürze am Schluss alle auf einmal entfernen. Nun auf leiser Flamme mindestens 15 min köcheln lassen, damit die Gewürze in die Brühe übergehen. Wenn Fleisch frisch in der Brühe gekocht wird, dauert es etwa 30-45 Minuten bis es gar ist (daran zu erkennen dass es sich leicht mit einer Gabel vom Knochen lösen lässt). Am Ende der Kochzeit Schalotte/Zwiebel oder alle Gewürze entfernen.
In der Zwischenzeit in einem anderen Topf die Nudeln nach Packungsanweisung kochen, abgießen und kurz abschrecken. Wer etwas Fett zu den Nudeln geben will, damit sie nicht zusammenkleben sollte in diesem Fall nicht Olivenöl sondern Butter verwenden.
Nudeln und Brühe sowie ggf. Fleisch auf Suppenschüsseln oder Teller verteilen und genießen.

guten Appetit!
guten Appetit!

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