In nahezu jeder Speisegaststätte, die sich nicht einer speziellen Küche verschrieben hat, kann man ein „Schafskäsepfännchen“ finden. Auch viele Kantinen haben es regulär oder von Zeit zu Zeit im Sortiment. Man bestellt es und irgendwie ist es gut, irgendwie aber auch nicht. Der warme Käse quietscht meist auf den Zähnen. Die grünen Pfefferoni aus dem Glas schmecken mal nach nichts, mal nach zu viel und waren wohl eher für die Optik gedacht. Mal gibt ist viel zu viel Knoblauch am Käse, mal leider gar keinen. Wer jetzt denkt, dass das Gericht so lieblos gehört, irrt sich gewaltig. Denn es ist sehr einfach und schnell herzustellen und mit den richtigen Zutaten eine Wonne für den Gaumen.
Apropos Zutaten: ich durfte vor einigen Jahren lernen, dass nicht jeder Weichkäse beim Erwärmen quietscht. Eine Kollegin lenkte meinen Blick auf echten griechischen Feta (ich spreche nicht von „P…. aufs Brot“), den unsere türkischen Supermärkte im regelmäßigen Sortiment haben. Er besteht aus einer Mischung von Schafs- und Ziegenmilch (wobei ich als Ziegenkäsehasserin die Ziege weder kalt noch warm durchschmecken kann). Und ich will keinen anderen mehr. Ein weiterer Vorteil der Zubereitung zuhause: man hat die Knoblauchmenge und auch alle anderen Zutaten selbst in der Hand und kann frei walten.
Zutaten (pro Person/Portion):
200g griechischer Feta
1 EL Olivenöl
je nach Vorlieben, z. B.
1 Knoblauchzehe
1/4 Zwiebel
4 Kirschtomaten
1/4 Chili
Kräuter
süßes Paprikapulver
schwarzer Pfeffer
Zubereitung:
Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze aufheizen. Am besten pro Person eine ofenfeste Form verwenden, die etwas größer ist als der Schafskäse.
Etwas Olivenöl in die Form geben und verteilen. Den Käse kurz abtropfen lassen und in die Form geben (ggf. kurz im Öl reiben und dann umdrehen).

Nun nach Belieben mit kleingeschnittenem Knoblauch, Zwiebelstreifen, Tomatenhälften, Chiliringen oder sonstigem belegen. Mit Kräutern bestreuen. Mit etwas Olivenöl beträufeln.

Für etwa 30 Minuten in den Backofen geben. Direkt in den Formen mit frischem Brot servieren.

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